banner1
Klettern 201101

Klettererlebnis im Brexbachtal

 

Am 23.09.11 besuchte die IPA Montabaur das Brexbachtal, um sich dort den Herausforderungen des Kletterpark Sayn zu stellen. Der Kletterpark Sayn befindet sich in einem Waldgebiet, das zu den höchsten Mischwäldern Deutschland gehört. Dort gibt es 13 individuelle Parcours, benannt nach Gebirgen der Welt, in denen jeder nach seinen persönlichen Fähigkeiten, in Höhen von 5 bis 20 Meter klettern kann. Alpen, Pyrenäen Rocky Mountains, Himalaya, alles klangvolle Namen, die darauf warteten, bestiegen bzw. erklettert zu werden.

Klettern 201102

Bei sonnigen Temperaturen und besten äußeren Bedingungen wollten wir uns mit einer 7-köpfigen Gruppe dieser Herausforderung stellen. Nach einer kurzen Einweisung und einem Sicherheitscheck durften wir loslegen. Hochmotiviert, aber mit einer Menge Respekt, fingen wir zunächst mit den Gebirgsgruppen Vogesen, Pyrenäen und Alpen an, bei denen man bereits in Höhen von bis zu 12 Metern klettern musste. Der jeweiligen Ein- bzw. Aufstieg in die einzelnen Parcours stellte bereits eine erste Herausforderung dar. Anschließend hieß es, sich an Seilen, über Rollen oder durch an Seilen befestigten Elementen von einem zum anderen Baum zu hangeln.

Hierzu bedurfte es nicht nur Kraft und Geschicklichkeit, sondern vor allem eine ganze Menge Mut, obwohl man durch ein Sicherungsseil, vor einem Sturz in die Tiefe gesichert war. Trotz des Nervenkitzels und der Anspannung kam der Spaß nicht zu kurz, so dass vor allem auch der ein oder andere Spruch fiel, wenn Jemand mal wieder „völlig in den Seilen hing“. Nachdem wir einige Parcours durchgeklettert hatten, wollten wir auch ganz hoch hinaus auf den Himalaya, dem schwierigsten und höchsten Kletterparcour, mit einer Höhe von 20 Metern. Bereits der Aufstieg an der „Eiswand“, an der man sich mit Metallstiften hochhangeln musste, war ein völliger Kraftakt, der einem bereits alles abverlangte. Anschließend brauchte man sehr viel Geschicklichkeit, um die an Seilen hängende Elemente zu überwinden, bis man sich letztendlich an dem „Seil des Vertrauens“ in eine Tiefe von 20 Meter fallen lassen musste.

Klettern 201103

Nachdem alle Herausforderungen gemeistert wurden, blieb nun nur noch der Abstieg ins Basislager, das wir im Brauhaus in Bendorf aufgeschlagen hatten. Dort mussten erst einmal die leeren Speicher wieder aufgefüllt werden und so ließen wir den anstrengenden, aber tollen Nachmittag in einer gemütlichen Atmosphäre ausklingen.