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Besuch der IPA-Verbindungsstelle Balatonfüred/Ungarn
vom 16.09.2003 - 20.09.2003

In der Zeit vom 16.09.2003 bis zum 20.09.2003 konnte die IPA-Verbindungsstelle Montabaur insgesamt 8 ungarische Kollegen aus der Stadt Balatonfüred, einer Kurstadt am Nordufer des Balatons (Plattensee), als Gäste begrüßen.

Bereits in der Vergangenheit kam es zu zwei Treffen der Verbindungsstellen Balatonfüred und Montabaur, jeweils in Ungarn, am schönen Balaton. Aufgrund der „kaum zu übertreffenden Gastfreundlichkeit“ während den Aufenthalten in Ungarn, sah sich die Verbindungsstelle Montabaur veranlasst, auch die Kollegen vom Balaton einmal in den Westerwald einzuladen.

Die enge Verbindung zu den Kollegen aus Ungarn entstand durch das IPA -Vorstandsmitglied Christoph EICHMANN (Kriminalpolizei Montabaur), der bereits fünf Mal in den zurück liegenden Jahren für jeweils einen Monat Dienst in Balatonfüred/Ungarn verrichtete.

Während des gesamten Deutschlandaufenthaltes war die 8 köpfige Delegation aus Ungarn in der Pension des Kollegen Wolfgang FRIES, 56414 Bilkheim, Hauptstraße 24, Tel.: 06435/1651, untergebracht. Dort fand bereits am ersten Abend ein gemütliches Grillen zusammen mit weiteren Mitgliedern der IPA-Verbindungsstelle Montabaur statt.

Nachdem die Gäste am nächsten Tag ausgeschlafen hatten, folgte am Mittwoch, gegen 11.00 Uhr, ein feierlicher Empfang beim Bürgermeister der Stadt MONTABAUR. Zuvor hatte man der Polizei- und Kriminalinspektion MONTABAUR einen Besuch abgestattet. Daran anschließend folgte eine Stadtbesichtigung sowie ein Einkaufsbummel im Industriegebiet Heiligenroth. Bei Kaffee und Kuchen am Nachmittag, im Garten des Kollegen Christoph Eichmann, lies man den zweiten Tag in Deutschland ausklingen.

Unmittelbar nach dem Frühstück in Bilkheim, fuhr man am Donnerstag gestärkt zum „Bildungszentrum der Polizei Rheinland-Pfalz“ auf den Hahn.

Nach einem Empfang beim stellvertretenden Schulleiter führte IPA-Mitglied Volker SCHMIDT (Dozent an der FHöV) die ungarische Delegation mitten ins „Schulleben“. Sowohl in der Theorie als auch in der Praxis konnte man nun den Schülern bei einer Verkehrsunfallaufnahme und einer Spurensicherung am Fahrzeug über die Schultern sehen. Auch besichtigte man das dortige „Kriminal-Museum“, in dem anschließend Koll. PIETSCH eine Menge Fragen zu beantworten wusste.

Nach dem Mittagessen „auf dem Hahn“ ging es dann weiter über den Hunsrück zur Burg ELTZ. Bei einer Burgbesichtigung konnte man den ungarischen Gästen ein wenig deutsche Geschichte und Kultur präsentieren.

Zur deutschen Kultur gehört natürlich auch das Essen und Trinken. Das präsentierte ganz vorzüglich Koll. RINDSFÜßER, genannt „Fuhs“ in seiner Straußenwirtschaft in Alken an der Mosel. Nach einer zünftigen Weinprobe und einem Besuch im dortigen Weinkeller verließ man singender Weise gegen 23.00 Uhr den Weinort Alken wieder in Richtung Bilkheim.

Am Freitag, nach dem Frühstück, ging es mit der ungarischen Delegation wiederum in Richtung Koblenz, zur dortigen Wasserschutzpolizei. Während einer Fahrt mit dem Boot der Wasserschutzpolizei konnte man vom Rhein aus die Sehenswürdigkeiten der Stadt Koblenz besichtigen. Weitere Sehenswürdigkeiten im Stadtzentrum konnten nach dem Mittagessen in der Polizeikantine und einem Besuch der DEKRA-Geschäftsstelle bestaunt werden.

Der Freitagabend stand dann unter dem Motto des „Abschiednehmens“. Hierfür stellte IPA-Mitglied Horst GILCHER seinen bestens präparierten Party-Keller zur Verfügung.

Mit einheimischen Gerichten, einer Menge Bier und Wein feierte man dann das Ende des knapp einwöchigen Besuchs. Unterlegt wurde das ganze mit deutscher Volksmusik und ungarischem „Csarda-Tanz“.

Alles in allem: Eine tolle Woche, sowohl für die ungarischen Gäste, als auch für die einheimischen IPA-Mitglieder.